Aus eins mach drei

Sicherheitsausbau auf der A7 Voestbrücke erfolgreich abgeschlossen

Bestandsbrücke wurde um zwei Brücken, rechts und links erweitert. Das bedeutet mehr Mobilitätskapazität, rascheres Vorankommen und eine sicherere Fahrt.

 

Die Voestbrücke ist der Dreh- und Angelpunkt des täglichen Linzer Verkehrsaufkommens. Mehr als 100.000 Fahrzeuge überqueren die Donau täglich über die A7 Mühlkreisautobahn. Seit Anfang 2018 waren die zwei neuen Bypässe links und rechts der Bestandsbrücke in Bau. Mit der heutigen Eröffnung werden leistungsfähige und sichere Mobilitätsanbindungen und wesentlich mehr Komfort zur Verfügung gestellt.

Mit dem heutigen Freitag, den 28. August öffnete die ASFINAG die östliche Bypassbrücke der Voestbrücke an der Linzer A7 Mühlkreisautobahn. Für den Autoverkehr stehen somit nach etwa zweieinhalbjähriger Bauzeit zwei neu Brücken über die Donau zur Verfügung.

Für die Lenkerinnen und Lenker, die aus Richtung Norden/Freistadt kommen und bei der Anschlussstelle Hafenstraße abfahren wurde der Bypass, der in luftiger Höhe auf die neue Abfahrtsspur südlich der Donau führt, bereits am 8. Juni 2020 eröffnet. Mit Hilfe der beiden Bypässe werden Verkehrsteilnehmer, die im Bereich der Donau auf- oder abfahren, zum ersten Mal vom Durchzugsverkehr getrennt und nutzen dafür einen der beiden neuen Bypassbrücken.

“Um Oberösterreich wieder stark zu machen und die staugeplagten Pendlerinnen und Pendler zu entlasten, braucht es vor allem eine leistungsfähige Infrastruktur – im öffentlichen Verkehr, aber auch auf der Straße. Denn schnelle Verbindungen fördern Wirtschaftswachstum, schaffen Arbeitsplätze und steigern die Lebensqualität. Die Gesamtverkehrsfreigabe der Bypassbrücken ist für Autofahrerinnen und Autofahrer wie auch für Radfahrende und Fußgänger ein ganz wichtiger Meilenstein”, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

„Die Erweiterung der Voestbrücke war, in Anbetracht der bereits jetzt 100.000 täglichen Nutzer, eines der wichtigsten Autobahn-Projekte, das wir bislang in Oberösterreich hatten. Die ersten neuen Brücken in Linz seit 41 Jahren bringen eine bedeutende Entlastung für den Großraum Linz und werden den Stau wesentlich minimieren. Mit der Verkehrsfreigabe der beiden Bypässe können zahlreiche Pendler neue, sichere und komfortable Wege über die Donau nutzen. Diese mächtigen Bauwerke stehen sinnbildlich für die Power und Kraft Oberösterreichs. Mein besonderer Dank und meine Gratulation für das tadellose Baumanagement gilt der ASFINAG sowie allen fleißigen Arbeitern”, freut sich Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner über die Gesamtfreigabe des architektonischen Meisterwerks.

 

“Linz steht im Fokus unserer Infrastruktur-Investitionen und einen großen Meilenstein haben wir jetzt erreicht. Mit der Erweiterung der Voestbrücke, die täglich von 100.000 Lenkerinnen und Lenkern benutzt wird, findet eines der wichtigsten Autobahn-Projekte in ganz Österreich seinen Abschluss. Das bedeutet für die Menschen in der Landeshauptstadt und die tausenden Pendelnden weniger Stau und mehr Verkehrssicherheit. Die Gesamtverkehrsfreigabe bringt aber auch mehr Komfort für Radfahrende und Fußgänger“, sagt Hartwig Hufnagl, Vorstand der ASFINAG.

Mehr Komfort auch für Radfahrer/innen und Fußgänger/innen

Die zwischen 1969 und 1972 errichtete Voestbrücke trägt an den Außenseiten in jede Richtung einen Rad- und Gehweg. Mit dem Bau der Bypassbrücken konnten diese nicht an der bisherigen Stelle verbleiben. Durch eine Neuorganisation der Geh- und Radwegverbindungen wird nun auch deutlich mehr Komfort geboten. Die neuen Geh- und Radwege wurden nämlich in Summe auf jeweils drei Meter verbreitert und durch einen transparenten Spritz- und “Überkletterschutz” sicher von der Fahrbahn abgegrenzt.

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