LH Stelzer: „Bildung war für Stifter eine Lebensaufgabe, die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur gehören unbedingt dazu.“

Eröffnung der Ausstellung „Bezwingung seiner selbst. Liebe, Kunst und Politik bei Adalbert Stifter“ durch Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

Nach mehreren Programm-Schwerpunkten unmittelbar zum 150. Todestag von Adalbert Stifter am 28. Jänner, stellt die gestern Abend durch Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer eröffnete Ausstellung mit dem ungewöhnlichen Titel „Bezwingung seiner selbst. Liebe, Kunst und Politik bei Adalbert Stifter“ einen weiteren Höhepunkt im Stifter-Gedenkjahr dar.

Das Zitat im Titel der Ausstellung ist Stifters berühmter „Vorrede zu den Bunten Steinen“ entnommen, im Untertitel wird eine dreifache Thematik deutlich: „Liebe, Kunst und Politik bei Adalbert Stifter“. Die drei Bereiche würden, so der Landeshauptmann in seiner Eröffnungsrede, ineinander übergreifen und seien ineinander verwoben: Kunst könne etwa einen Beitrag zur Bildung leisten.

Adalbert Stifter ist ein Autor, dessen Werk auch heute noch zu faszinieren vermag, seine Bedeutung geht weit über das rein Literarische hinaus. Aus diesem Grund präsentiert sich die Ausstellung nicht nur hier im ehemaligen Wohnhaus des Dichters, sondern – in unterschiedlichen thematischen Kontexten – auch an einigen Plätzen in Linz und möchte damit auch daran erinnern, welche zum Teil bis heute nachwirkenden Spuren sein Engagement für Kultur und Gesellschaft hinterlassen hat“, so Stelzer.

Die Kuratoren der Ausstellung Hubert Lengauer, Christian Schacherreiter und Georg Wilbertz zeigen – gemeinsam mit dem Gestalter Peter Karlhuber – den Dichter und seine Gedankenwelt in der Umbruchzeit zwischen Vormärz, Revolution und Restauration. Auch Bezüge zur Gegenwart werden in der Schau in ihrer Bildsprache wirkungsvoll in Szene gesetzt. Die Ausstellung kann noch bis 28. März 2019 im Stifter Haus in Linz besucht werden.