Breit angelegte Antigen-Testung der oberösterreichischen Bevölkerung bereits ab 11. Dezember möglich

Rund 570 Teststationen über ganz Oberösterreich verteilt – Rotes Kreuz und Feuerwehren unterstützen

 

Nach den Testungen der Pädagoginnen und Pädagogen am 5. und 6. Dezember sowie der Polizistinnen und Polizisten am 7. und 8. Dezember, haben alle Oberösterreicherinnen und Österreicher bereits ab 11. Dezember die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Mit der Unterstützung aller Behörden sowie Einsatzorganisationen werden an vier Tagen rund 570 Teststraßen quer über alle Bezirke in Oberösterreich installiert.

Mehr als 1,4 Millionen Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher haben bereits ab 11. Dezember die Möglichkeit, kostenfrei auf Covid-19 getestet zu werden. Das gestern fixierte Testwochenende (12./13 Dezember) wird aller Voraussicht auf vier Tage ausgeweitet und bis 14. Dezember andauern. Die Massentestungen sollen helfen, Infizierte rasch zu erkennen und abzusondern sowie die Infektionszahlen vor Weihnachten weiter zu senken.

„Unser Ziel ist klar, die Infektionszahlen auf einen kontrollierbaren Rahmen zu senken und so für eine Entlastung in den Spitälern zu sorgen. Je mehr Personen an den Tests teilnehmen, desto besser können wir Infektionsketten durchbrechen. Wenn die Infektionszahlen und die Belastung an den Krankenhäusern rückläufig sind, wird eine halbwegs vertraute Weihnachtszeit im engsten Kreis der Familie möglich sein. Selbstverständlich gelten für alle, auch für jene, die ein negatives Testergebnis erhalten, weiterhin die wichtigsten Regeln: Maske tragen, Abstand halten, Hygienemaßnahmen einhalten “, betonen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander

In Zusammenarbeit mit den Bezirksverwaltungsbehörden, Städten sowie den Gemeinden werden bestehende Örtlichkeiten gesucht, die sich für die Einrichtung einer Teststation eignen. Auf ganz Oberösterreich verteilt, sollen etwa 570 Teststraßen installiert werden. Die Organisation dieser Teststationen bedeutet einen gemeinsamen Kraftakt aller Behörden, Einsatzorganisationen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Um die Teststationen in Betrieb nehmen zu können, braucht es vor allem ausreichend Personal. Rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur aus dem medizinischen Bereich wird es brauchen, um die Abnahmen in Oberösterreich durchführen zu können. Anders als bei den Massentestungen in den Nachbarländern, werden die getesteten Personen noch vor Ort über ihr Ergebnis und das weitere Vorgehen informiert.

„Wir appellieren an alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, sich testen zu lassen. Nur so können wir die Infektionszahlen vor Weihnachten in den Griff bekommen. Es ist uns bewusst, dass es eine enorme Herausforderung ist. Daher bitten wir die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher um ihr Verständnis, sollte es zu kleinen Wartezeiten kommen. Nur wenn alle zusammenhelfen – von der Politik, über die Behörden und Einsatzorganisationen bis hin zu freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie der Bevölkerung – kann diese Mammutaufgabe erfolgreich über die Bühne gehen. Eines muss uns allen aber klar sein, ein Test ist nur eine Momentaufnahme und schützt nicht vor einer Ansteckung. Schützen kann man sich und seine Mitmenschen weiterhin nur durch die Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen wie etwa den nötigen Abstand einhalten und Mund-Nasenschutz tragen“, betonen der Landeshauptmann und seine Stellvertreterin.