Betriebliche Kinderbetreuung in den gespag-Kliniken

Zufriedenheitsmessung bestätigt eingeschlagenen Weg

Die Lebensphasenorientierung nimmt innerhalb der gespag-Strategie einen zentralen Stellenwert ein – allen voran die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Oberösterreichs größter Spitalsträger mit über 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird diesen Ansprüchen mit individuellen Kinderbetreuungsmodellen gerecht. Die äußerst positiven Rückmeldungen  im Rahmen einer aktuellen Zufriedenheitsmessung bestätigen hierbei den eingeschlagenen Weg.

Gerade betriebliche Kinderbetreuungseinrichtungen bieten flexible, auf die Arbeitszeiten der Dienstnehmer/-innen abgestimmte Betreuungsplätze.

„Aktuell besuchen in Oberösterreich mehr als 400 Kinder einen von 11 Betriebskindergärten, 18 betrieblichen Krabbelstuben bzw. 9 Betriebs-Tageseltern-Strukturen. Die gespag darf in diesem Kontext zweifelsfrei als Vorreiter bezeichnet werden.

Berufstätige Eltern stehen täglich vor der Herausforderung, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Die Möglichkeit seine Kinder im Unternehmen betreut zu haben, gehört zu den Vorzeigebeispielen gelebter Vereinbarkeitskultur“, freut sich LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer über dieses Engagement.

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Im Rahmen der Lebensphasenorientierung trachtet die gespag danach, ihren 7.034 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld zu ermöglichen, das sich an die jeweils altersbedingten Lebensumstände optimal anpasst. Dazu zählt vor allem auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Für Unternehmen wird es immer wichtiger, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Nur so können wir  unseren Bedarf an qualifizierten und motivierten Mitarbeiter/-innen langfristig decken. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei ganz klar, wie familien- und somit auch wie elternfreundlich ein Unternehmen ist, immerhin sind 36 % unserer Mitarbeiterinnen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren.

Die Berufsgruppe der Pflege ist seit jeher weiblich dominiert und stand demnach immer im Fokus unserer Bemühungen.

Heute ist jedoch auch die Medizin sehr weiblich, jeder zweite Student/-in ist eine Frau. Kinderbetreuungsmöglichkeiten sind somit das Um und Auf, wenn es um die Arbeitsplatz- bzw. Ausbildungsplatzwahl geht“, betont Mag. Karl Lehner, Mitglied des Vorstands der gespag und ergänzt: „Auch wir als Arbeitgeber profitieren natürlich von Angeboten dieser Art: Zum Beispiel dann, wenn bei krankheitsbedingten Ausfällen grundsätzlich die Bereitschaft der Mitarbeiter/-innen da ist, einzuspringen, weil eine flexible Kinderbetreuung möglich ist.

Auch die möglichst rasche Rückkehr unserer top-ausgebildeten Medizinerinnen und Mediziner nach einer Karenz wird durch gute Kinderbetreuungsmodelle begünstigt. In Zeiten des ÄrztInnen-Mangels ist das ein ganz wesentlicher Aspekt.“

Gelebte Pionierarbeit – Auszug des gespag-Kinderbetreuungsangebotes

Als Pionier in der Kinderbetreuung an einem Spitalsstandort ist allen voran das LKH Steyr zu nennen, das bereits seit 39 Jahren einen Betriebskindergarten anbietet. Vor drei Jahren wurde das Angebot durch eine Krabbelstube vervollständigt.

Ebenfalls als Pilotprojekt zu verbuchen: das 2012 erstmals erfolgreich realisierte Sommerkinderbetreuungsangebot im LKH Schärding.
Mitarbeiter/-innen-Kinder wurden hier erstmals – während der Betriebssperre ihres Stammkindergartens – in den Sommermonaten fürsorglich und kompetent betreut.

Im Jahr 2013 ließ das LKH Freistadt – in Zusammenarbeit mit dem Verein „Aktion Tagesmütter OÖ“ – mit einem weiteren Best Practice-Beispiel aufhorchen und etablierte mit dem Betriebs-Tagesmüttermodell einen neuen und vielversprechenden Weg der Betrieblichen Kinderversorgung. Diese Pionierarbeit wurde heuer mit dem Staatspreis für „Unternehmen für Familien 2016“ – als erstes Krankenhaus Oberösterreichs – von Bundesministerin Dr.in Sophie Karmasin entsprechend gewürdigt.

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