Kinderbetreuung: Hartnäckigkeit hat sich gelohnt

LH Mag. Thomas Stelzer und Bildungs-Landesrätin Mag.a Christine Haberlander: „Deutliches Zeichen, dass dem Bund Kinderbetreuung ein wichtiges Anliegen ist“

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Bildungs-Landesrätin Mag.a Christine Haberlander freuen sich über die Zusage des Bundes, in den kommenden Jahren für den Bereich Kinderbetreuung 142,5 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen und dass die entsprechende 15a-Vereinbarung somit auf den Weg gebracht werden kann.

Die Hartnäckigkeit der Länder bei den Verhandlungen zur 15a-Vereinbarung hat sich gelohnt. Es ist ein deutliches Zeichen der Bundesregierung, dass das Thema Kinderbetreuung ein wichtiges Anliegen ist. Der weiterhin kontinuierliche, bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuung ist somit gesichert. Durch die Auslegung auf vier Jahre ist für Bund, Länder und Gemeinden auch die Planbarkeit gesichert“, so Stelzer und Haberlander. Das Land Oberösterreich investiert allein heuer über 220 Millionen in die Kinderbetreuung. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Einrichtungen für unter Dreijährige. „Der vorgestellte Finanzierungsschlüssel ist für Oberösterreich umsetzbar, der Anteil am Gesamtvolumen beträgt für unser Bundesland 17,5 Prozent. Die Mittel des Bundes sind eine wichtige Unterstützung für die Bestrebungen der Länder und der Gemeinden, den Ausbau der Kinderbetreuung weiter voranzutreiben und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern.

Wir werden uns bei der Umsetzung der Vereinbarungsinhalte wie Sprachförderung, Wertekatalog und Kopftuchverbot um gute, unkomplizierte Lösungen bemühen. Das Kopftuchverbot soll die Gleichstellung von Mädchen und Buben in diesem jungen Alter sicherstellen und zur Integration beitragen“, so Stelzer und Haberlander.