Erfolgsfaktor digitale Transformation

Oberösterreich punktet als Digitalregion

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft. Industrie 4.0, Internet of Things, virtuelle Realität, Intelligentes Stromnetz, Ambient Assisted Living – die Bandbreite an Themen und Herausforderungen ist groß.

Digitalisierung schafft die Basis für neue Geschäftsmodelle, Beschäftigung und Möglichkeiten, sich im internationalen Wettbewerb zu positionieren – und gleichzeitig kann sie bestehende Geschäftsmodelle, Beschäftigungsformen und Technologien über den Haufen werfen. Oberösterreich als starker Produktionsstandort hat aber gute Karten, aus der digitalen Transformation der kommenden Jahre gestärkt hervorzugehen.

Der Weg ins digitale Zeitalter
Um bei der Digitalen Transformation möglichst viele Unternehmen aktiv zu unterstützen, hat das Land OÖ bereits 2016 die Leitinitiative Digitalisierung gestartet. Der Standort OÖ soll damit zur Digitalregion werden. 2017 liegt der Schwerpunkt auf Themen wie Breitbandausbau, Informationssicherheit, generative Fertigung/3D-Druck, Produktion, vernetztes Fahren sowie Fachkräfte. Die Umsetzung der Initiative koordiniert die oberösterreichische Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

Oberösterreich hat sowohl international erfolgreiche und konkurrenzfähige Unternehmen als auch geballte Forschungskompetenz beim Thema Digitalisierung vorzuweisen. Im strategischen Ansatz der Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft – wie es das strategische Wirtschafts- und Forschungsprogramm Innovatives Oberösterreich 2020 vorsieht – liegt auch die Chance Oberösterreichs, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Digitale Transformation in Oberösterreich vorantreiben
Die Cluster der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützen Unternehmen gezielt auf ihrem digitalen Weg. Cluster-übergreifende Initiativen – neben Connected Mobility auch Digital MedTech und Industrie 4.0/Produktion – vernetzen die IT-Welt mit anderen Branchen. Ziel ist es, sowohl neue Geschäfts- und Beschäftigungsmodelle als auch Möglichkeiten, sich im internationalen Wettbewerb zu positionieren, anzustoßen.

Die besten Köpfe für Wirtschaft und Forschung
Sowohl auf Unternehmens- als auch auf Forschungsseite gilt: Im Innovations- und Standortwettbewerb ist die Verfügbarkeit von Fachkräften und deren Aus- und Weiterbildung der entscheidende Faktor. In den Unternehmen werden die Aufgaben immer komplexer, entsprechendes Know-how ist gefragt. Und es braucht auch exzellente Forscher/innen, die Innovationen vorantreiben.

Oberösterreich kann sich mit seinen Ausbildungsstätten und -möglichkeiten qualitativ im internationalen Vergleich sehen lassen. Von der Höheren Technischen Lehranstalt bis zur Universität und Fachhochschule gibt es ein breites Ausbildungsangebot: Die Fachhochschule OÖ bietet am Informatik-Campus Hagenberg sieben Bachelor- und zwölf Masterstudiengänge (z.B. Software Engineering, Energy Informatics, Information Security Management, Embedded Systems Design). An der Johannes Kepler Universität Linz wiederum können vier Bachelor- und vier Masterlehrgänge mit IKT-Schwerpunkt (z.B. Informatik, Informationselektronik, Wirtschaftsinformatik oder Computer Science) belegt werden.

Gleichzeitig ist es wichtig, verstärkt Ausbildungswege im IKT-Sektor in der Öffentlichkeit als attraktiv bekannt zu machen. Genau hier setzt das Projekt „Go digital“ an. Im Fokus der Aktivitäten steht die Entwicklung einer schlagkräftigen Gesamtkampagne zur Stärkung des IT-Ausbildungsstandortes und Arbeitsplatzes Oberösterreich in enger Abstimmung mit weiteren Aktivitäten der Leitinitiative Digitalisierung.

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