Oberösterreichs Schülerinnen und Schüler belegen Platz 1 bei Bildungsstandards

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Bildungs-Landesrätin

Mag.a Christine Haberlander sehen Ergebnisse auch als Auftrag für die Zukunft

Die heute vom Bildungsministerium veröffentlichten Ergebnisse der Bildungsstandards-Überprüfung in Mathematik 8. Schulstufe stellen den oberösterreichischen Schülerinnen und Schülern ein sehr gutes Zeugnis aus. Im zweiten Überprüfungszyklus belegt Oberösterreich Platz eins.

Mit 554 Punkten liegt Oberösterreich vor Salzburg (550) und der Steiermark (549). Der Österreichschnitt liegt bei 542 Punkten.

Für Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer sind die Ergebnisse Grund zur Freude, aber auch ein Auftrag für die Zukunft der oberösterreichischen Bildungslandschaft: „Der erste Platz im Fach Mathematik zeigt, dass wir in Oberösterreich mit unseren engagierten Pädagoginnen und Pädagogen auf dem richtigen Weg sind. Wir werden uns jedoch jetzt nicht zurücklehnen und uns ausruhen, sondern konsequent an der Weiterentwicklung unserer Bildungslandschaft arbeiten. Wir werden uns die Detailergebnisse genau anschauen und in Bereichen, in denen wir Aufholbedarf haben, gezielt Maßnahmen setzen“, so der Landeshauptmann.

Ich freue mich über das großartige Abschneiden unserer Schülerinnen und Schüler und bedanke mich bei den engagierten Pädagoginnen und Pädagogen im Land. Besonders erfreulich ist, dass sich die Risikogruppe verringert hat und die Spitzengruppe größer geworden ist, denn wir brauchen beides: Dort wo es nötig ist, müssen wir auch zukünftig Schwächen beseitigen, aber wir müssen auch dort gezielt ausbilden und fördern, wo besonders exzellente Leistungen erzielt wurden“, so Bildungs-Landesrätin Mag.a Christine Haberlander.

Mit dem Projekt „Grundkompetenzen absichern“ werden etwa ab heuer Schulen unterstützt, die bei den Bildungsstandards-Überprüfungen zu mindestens 20 Prozent die Bildungsstandards nicht erreicht haben und deren Schulergebnis unter ihrem Erwartungswert liegt. Für die teilnehmenden Schulen werden spezielle Angebote der Pädagogischen Hochschulen erstellt. Gemeinsam mit der Schulleitung bzw. dem Lehrerkollegium analysieren multiprofessionelle Teams (in der Regel bestehend aus Schulentwicklerinnen und -entwicklern, Fachdidaktikerinnen und -didaktikern und Schulpsychologinnen und -psychologen) die Ursachen für das unterdurchschnittliche Abschneiden an der jeweiligen Schule und sorgen für eine mehrjährige, individuell zugeschnittene Begleitung und Beratung. Der Start erfolgt in diesem Schuljahr. Das Projekt läuft bis August 2022.