Holzbau ist gelebter Klimaschutz – Holzinstallation vor Linzer Landhaus eröffnet

 

Wäldern kommt im Kampf gegen die Klimakrise eine entscheidende Rolle zu. Die Beschränkung der Erderwärmung auf die von Expert/innen als entscheidend eingestuften maximal + 2 Grad Celsius erfordert neben der Vermeidung weiterer CO2 Emissionen auch die Speicherung bereits entstandener Emissionen. Dies können aktuell nur Wälder leisten. Wenn das Holz in weiterer Folge verbaut wird, dann wird der Atmosphäre dauerhaft CO2 entzogen.

„Die Holz-Installation ist bewusst mitten in Linz vor dem Landhaus platziert, weil sie hier für maximale Bewusstseinsbildung sorgt. Sowohl private Bauträger als auch die Landesverwaltung werden damit auf die Vorzüge von Holz als Baustoff aufmerksam gemacht. Das Land Oberösterreich setzt ja bereits in vielen Bereichen effektive Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise. Als einer der größten Bau-Auftraggeber prüfen wir nun auch eingehend Möglichkeiten, um den Holzanteil bei öffentlichen Bauten zu steigern. So können wir unseren ökologischen Fußabdruck, den die Installation eindrucksvoll in Szene setzt, weiter auf das notwendige Maß reduzieren“, betont Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

„Man kann es auf eine ganz einfache Formel bringen: Für die Errichtung eines Einfamilienhauses braucht man 40 Kubikmeter Holz, diese Menge wurde auch für die sehenswerte Installation vor dem Landhaus verbaut. Da in Österreichs Wäldern pro Sekunde ein Kubikmeter nachwächst, entsteht alle 40 Sekunden der Baustoff für ein Haus. Gerade in der diesjährigen Borkenkäfersituation wäre ein verstärkter Bauholz-Absatz auch ein wichtiges Signal an die Waldbauern. Das öffentliche Bauwesen kann hier mit Vorbildwirkung voran gehen,“ so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.