Das Land OÖ steht weiterhin voll hinter den MAN-Mitarbeiter/innen und Mitarbeitern

 

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer/Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: „Votum ist Ausdruck der Enttäuschung über Umgang des MAN-Konzerns mit der Belegschaft in Steyr – MAN muss jetzt auch mit anderen Interessenten ernsthaft verhandeln“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MAN Steyr haben sich in einer Urabstimmung mehrheitlich gegen ein vorliegendes Konzept zur Weiterführung des Betriebs durch den österreichischen Unternehmer Siegfried Wolf ausgesprochen. Dieses Votum ist Ausdruck der Enttäuschung über den Umgang des MAN-Konzerns mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Werks in Steyr. Diese Enttäuschung ist auch verständlich, denn die Beschäftigten von MAN Steyr haben sich eine derartige Behandlung aufgrund der bisher erbrachten Leistungen keinesfalls verdient“, stellen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner zum Ergebnis der Urabstimmung der MAN-Belegschaft in Steyr fest, das 63,9 % Ablehnung, 34,9 % Zustimmung und 1,2 % ungültige Stimmen für einen Übertritt des Standorts in die WSA Beteiligungs GmbH von Siegfried Wolf gebracht hat. „Für uns ist aber klar: Das Land OÖ ist von Beginn an voll hinter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von MAN Steyr gestanden und wird dies auch weiterhin tun. Wir werden weiterhin für den Erhalt des Standorts Steyr und damit für die Arbeitsplätze der MAN-Beschäftigten kämpfen“, unterstreichen der Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner.

Das Votum der MAN-Belegschaft ist zur Kenntnis zu nehmen. Zugleich darf damit nicht das letzte Wort gesprochen sein. Denn es ist nicht nur zur Absicherung der Arbeitsplätze und damit der Existenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ihrer Familien wichtig, dass die Produktion in Steyr erhalten bleibt, sondern auch für den gesamten Industriestandort Steyr und darüber hinaus für den Standort Oberösterreich “. betonen Stelzer und Achleitner. „Wir appellieren daher dringend an alle Beteiligten, für weitere Gespräche offen zu bleiben und sich weiterhin mit vollem Einsatz um Zukunftslösungen für das Werk Steyr zu bemühen. Für uns ist das heutige Votum jedenfalls kein Schlusspunkt, wir werden vielmehr den MAN-Konzern in die Pflicht nehmen, auch andere Optionen ernsthaft ins Auge zu fassen und mit weiteren Interessenten zu verhandeln“, erklären Stelzer und Achleitner.

„Denn es kann weder im Sinne des Konzerns noch der Beschäftigten sein, wenn nun aufgrund einer Schließung ein Rechtsstreit mit jeder und jedem einzelnen der mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Steyr geführt werden müssen. Das führt nur zu hohen Kosten und jahrelanger Verunsicherung, an deren Ende es wohl nur Verlierer auf beiden Seiten geben würde“, so LH Stelzer und LR Achleitner.

„Es geht hier nicht nur um die Zukunft eines traditionsreichen oberösterreichischen Produktionsstandortes, sondern auch um tausende Arbeitsplätze in Oberösterreich. Wir als oberösterreichische Landesregierung werden daher weiterhin um jeden Arbeitsplatz und jeden Betrieb in unserem Bundesland kämpfen“, betonen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

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