Landeshauptmann Stelzer: „Brauchen jetzt Mäßigung der Worte und Besonnenheit“

„Polizei nicht unser Feind, sondern Partner: Den Sicherheitsbehörden jetzt Zeit und Vertrauen für Ermittlungstätigkeiten geben“

„Wir sind betroffen und zu tiefst entsetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im oberösterreichischen Landesdienst stehen noch immer unter Schock. Ich verurteile die Tat zutiefst und bin in meinen Gedanken bei den Opfern und ihren Familien“, so Landeshauptmann in seiner Rede vor dem oberösterreichischen Landtag anlässlich der gemeinsamen Erklärung zum Gewaltverbrechen am 30. Juni 2017 in Linz.

Jetzt gehe es darum, den Sicherheitsbehörden die nötige Zeit und das Vertrauen zu geben, das sie für ihre weiteren Ermittlungstätigkeiten brauchen. „Die Polizei ist nicht unser Feind, sondern unser Partner“, ruft der Landeshauptmann zu einer Mäßigung der Worte und zur Besonnenheit auf.

Einmal mehr fordert der Landeshauptmann mehr rechtliche Möglichkeiten und Mittel für die Sicherheitsbehörden, „damit sie gegen diese Verbrechen nicht nur wirksam vorgehen können, sondern damit sie auch mit all denen, die sich gegen unsere Gesellschaft wenden würden, auf Augenhöhe agieren können.“

„Wir trauern heute gemeinsam, fühlen gemeinsam und sind tief betroffen. Wir treten gemeinsam gegen alle politisch motivierten Verbrechen auf. Diese Tat erschüttert uns zutiefst, aber sie wird unsere Grundsätze nicht erschüttern – die Grundsätze eines freien und demokratischen Oberösterreichs“, schließt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.