„Positive Seiten der  Bildungscluster und Schulstandortautonomie nutzen!“

LH-Stv. Mag. Stelzer spricht bei CLV-Generalversammlung über die unaufhaltsame Digitalisierung in den Schulen, über die positiven Seiten der Bildungsreform und gibt klares Bekenntnis zu christlichem Wertefundament ab

„Die Digitalisierung kommt nicht auf uns zu, wir stecken mitten in ihr drin. Unser Anspruch muss es sein, vom Anwender zum Mitgestalter und Entwickler zu werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass es in einigen Jahren nicht mehr reichen wird, dass man weiß wie man ein Smartphone bedient, mindestens genauso wichtig wird es sein, zu wissen was technisch dahinter steckt“, betonte LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer heute, Mittwoch, bei seiner Rede vor der Generalversammlung des Christlichen Lehrervereins (CLV) in Linz. Dabei zähle er, so Stelzer weiter, auf die Unterstützung der Pädagoginnen und Pädagogen. „Wir lassen unsere Lehrerinnen und Lehrer dabei aber nicht im Stich“, ergänzt Stelzer. Eine digitale Agenda, die zurzeit von Expert/innen erarbeitet wird, soll auch pädagogische Konzepte beinhalten, die den Weg zur „Schule der Zukunft“ ebnen wird.

Als ersten Schritt in Richtung digitale Klassenzimmer wurde erst kürzlich eine neue Breitbandförderung für Oberösterreichs Schulen präsentiert. Neun Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren in leistungsstarke Internetzugänge für Schulen investiert werden. „Klar ist, dass wir nicht von ‚smart schools‘ reden können, wenn die technischen Voraussetzungen an manchen Schulen alles andere als smart sind“, so LH-Stv. Stelzer.

LH-Stv. Stelzer sieht bei Bildungsreform positive Ansätze

Positiv äußert sich LH-Stv. Stelzer zu einzelnen Vorhaben im Zuge der Bildungsreform, konkret zu mehr Schulstandortautonomie und zur Möglichkeit regionale Bildungscluster zu gründen. „Gerade im ländlichen Raum und für das regionale Bildungsangebot kann uns das helfen und die Schulen stärken“, so Stelzers Appell. Klar sei aber, dass es dadurch nicht zu einem Sparprogramm an den Schulen kommen dürfe.

Bekenntnis zu christlichem Wertefundament

LH-Stv. Stelzer dankte den Pädagoginnen und Pädagogen für ihre Arbeit mit den über 2.000 schulpflichtigen Flüchtlingskindern. „Gerade im Klassenzimmer kann Integration gelingen“, so Stelzer, auch wenn es natürlich eine große Herausforderung für die Pädagoginnen und Pädagogen sei. Für Stelzer ist das christliche Wertefundament weiterhin ein zentraler Kompass im Schulalltag. „Das wollen wir uns nicht nehmen oder kleinreden lassen. Die Werte, die aus unserer Tradition und aus unserer Kultur herausstammen, müssen wir weiterhin selbstbewusst vorleben“, sagt LH-Stv. Stelzer abschließend.