In Europa werden jährlich 280 m³ hochradiaktiver Müll produziert, für den es keine Lösung gibt.

Die Atomkraftwerke Temelín und Dukovany in der Grenzregion von Tschechien sollen ausgebaut werden. Bayern prüft mehrere Standorte für ein Endlager für hochradiaktive Abfälle, unter anderem eine Variante im Landkreis Freyung-Grafenau.

Oberösterreich ist als direkter Nachbar unmittelbar von dieser Gefahr betroffen.

Gerade Oberösterreich zeigt, dass es auch anders geht:

Wir investieren massiv in den Ausbau von Wasser- und Sonnenkraft und erhöhen den Anteil erneuerbarer Energien von 77 auf 97 Prozent.

Ich unterstütze den Kampf gegen Atomkraft an der oberösterreichischen Grenze und die Oberösterreichische Volkspartei:

Wir wollen kein Atommüllendlager in der Nähe unserer Grenze. Die Sicherheit unserer Landsleute hat für mich höchste Priorität. Und wir werden das auch mit allen uns zustehenden rechtlichen und politischen Mitteln bekämpfen“

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

Strahlung macht vor keinen Grenzen Halt. Wir fordern daher:

Stopp von Förderungen für Atom-kraftwerke und Atomenergie

Der Betrieb von Atomanlagen ist teuer und ohne staatliche Förderungen praktisch nicht möglich. Oberösterreich arbeitet auf europäischer Ebene intensiv daran, ein Umdenken zu erreichen: Staatliche Gelder sollen in erneuerbare Energien statt in Atomkraft investiert werden.

Obergrenze für Laufzeit von Atomkraftwerke

Die meisten Atomreaktoren sind mittlerweile deutlich länger in Betrieb als ursprünglich geplant. Derzeit gibt es keine EU-Regelung, die eine maximale Höchstlaufzeit vorgibt. Oberösterreich setzt sich bei der EU-Kommission vehement dafür ein, dass ein entsprechendes EU-Recht erarbeitet wird.

Verpflichtende Umweltver-träglichkeits-prüfungen bei Laufzeit-verlängerungen

Ende Juli 2019 hat der EuGH entschieden, dass EU-Staaten die Reaktorenlaufzeit nicht einfach ohne Umweltverträglichkeits-prüfung verlängern dürfen. Österreich hatte das in den mündlichen Verhandlungen eingefordert. Oberösterreich will nun erreichen, dass in Zukunft auch ein grenzüberschreitendes Umweltprüfverfahren verpflichtend sein soll, wenn sich der Atomreaktor in Grenznähe befindet.

Kein Atommüll-endlager an der Oö. Grenze

Bis jetzt gibt es weltweit noch kein einziges Atommüllendlager für hochradioaktive Abfälle und abgebrannte Brennelemente, das in Betrieb ist. Egal ob in Tschechien oder Bayern – wir akzeptieren kein Atommüllendlager in oberösterreichischer Grenznähe und werden mit allen rechtlichen Mitteln dagegen vorgehen.

JETZT UNTERSTÜTZEN UND MIT FREUNDEN UND BEKANNTEN TEILEN!