Präsentation der gemeinsamen Zukunftsagenda für den Standort Oberösterreich

Oberösterreich gemeinsam an die Spitze bringen!

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl präsentieren die gemeinsam mit der IV OÖ ausgearbeitete Zukunftsagenda für den Standort Oberösterreich – Aufstieg vom Mittelfeld zur Spitze der besten Industrieregionen Europas ist zentrales Ziel – Themenfelder Wirtschaft, Bildung und Forschung sowie Digitalisierung als zentrale Säulen der Zukunftsagenda

Oberösterreich ist ein starkes Industrieland und mit 28 Prozent der Bruttowertschöpfung als solches die klare Nummer eins unter den österreichischen Bundesländern. Im europäischen Standortranking liegt es aber nur im Mittelfeld der vergleichbaren Industrieregionen. Wie eine Detailauswertung des im Frühjahr veröffentlichten Regional Competitiveness Index 2016 (RCI 2016) der Europäischen Kommission verdeutlicht, bestehen insbesondere bei Indikatoren in den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Forschung sowie Digitalisierung noch erhebliche Verbesserungspotenziale.

Mit der gemeinsamen Fertigstellung der vorliegenden Zukunftsagenda durch Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl und dem Präsidium der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ) wird nun ein Prozess abgeschlossen, der im Jänner 2016 eingeleitet wurde. Durch die konsequente, schrittweise Umsetzung der darin enthaltenen Veränderungsmaßnahmen und neuen Prioritätensetzungen kann der Abstand zu den industriellen Spitzenregionen Europas in den nächsten Jahren reduziert und die Attraktivität des Standortes Oberösterreich deutlich gesteigert werden. Mit der gemeinsamen Erstellung der Zukunftsagenda besteht auch ein gemeinsames Verständnis der Landesregierung und der IV OÖ darüber, wie die Zukunftsfähigkeit des Landes in den nächsten Jahren bei zentralen Standortfragen Zug um Zug erhöht werden kann.

Impuls für einen breiten Standort-Dialog
Damit Oberösterreich wieder in die Liga der erfolgreichsten Wirtschaftsregionen der Welt aufrücken kann, müssen wir unser Land noch stärker als bisher als Wirtschafts- und Innovationsbundesland positionieren. Digitalisierung, Globalisierung, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsstärke werden in Zukunft ganz maßgeblich darüber entscheiden, wie erfolgreich eine Region ist.

Das kann aber nur gelingen, wenn es ein Miteinander aller Kräften in unserem Land gibt. Diese Zukunftsagenda ist ein wesentlicher Schritt für ein Miteinander von Industrie und Standortpolitik, um den Industriestandort Oberösterreich wieder fit zu machen für den internationalen Wettbewerb.  Sie soll ein wesentlicher Impuls für einen Standort-Dialog auf breiter Basis sein.

Insbesondere muss auch die Wirtschaftskammer Oberösterreich unter der neuen Führung mit Präsidentin Mag. Doris Hummer an der Spitze im Sinne der von ihr angekündigten Standortpartnerschaft ein wesentlicher Partner in diesem Standortdialog sein.

Bereits am 13. Juli wird ein Gespräch mit den neuen Vertretern der OÖ. Wirtschaftskammer stattfinden, um die vorliegende Zukunftsagenda zu diskutieren und gemeinsame Schwerpunkte in der Standortpolitik Oberösterreichs zu definieren.

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