Rating für OÖ:
Mit AA+ weiterhin bestmögliches Rating, aber S & P korrigiert Ausblick von stabil auf negativ

Landeshauptmann Stelzer sieht Bestätigung für eingeschlagenen Reformkurs

Standard and Poor´s (S & P) hat das Rating des Landes Oberösterreich mit AA+ bestätigt, allerdings wurde der Ausblick von stabil auf negativ korrigiert. Laut S & P sei zwar davon auszugehen, dass Oberösterreich in der Lage ist, die Schuldenbelastung mit Hilfe einer restriktiven Finanzpolitik zu reduzieren, will aber konkrete Umsetzungsmaßnahmen sehen.

„Wir werden unseren Reformwillen unter Beweis stellen und dadurch nicht nur die Ratingagenturen, sondern auch nationale und internationale Investoren von unserem Bundesland überzeugen“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

Positiv hat S & P die gesetzliche Schuldenbremse, die im Juli-Landtag beschlossen werden soll, erwähnt. Das werde als erster Schritt in Richtung engere Budgetregeln und mehr Budgetdisziplin gesehen. Aus diesem Grund wurde das derzeitige Rating (AA+) von S & P auch bestätigt.

„Wir haben das für Oberösterreich bestmögliche Rating erhalten. Trotzdem nehmen wir die Aussagen von S & P sehr ernst“, so der Landeshauptmann. „Das ist ein zusätzlicher Auftrag, die notwendigen Reformen einzuleiten und konsequent umzusetzen. Und es ist eine Bestätigung, dass unser angekündigter Reformkurs goldrichtig ist. Oberösterreich ist ein starkes Wirtschafts- und Industrieland und daher ist es wichtig, dass die Investoren Vertrauen in unseren Standort haben.“

Oberösterreich ist damit neben Tirol und Vorarlberg eines jener drei Länder, das mit dem bestmöglichen Rating von S & P bewertet ist. Das Rating des Bundes ist ebenso mit AA+ bewertet, somit kann auch kein Bundesland ein höheres Rating erreichen.