SINNESRAUSCH: ALICE verdrehte Welt

SINNESRAUSCH: Die große Winterausstellung im OÖ Kulturquartier

Raumgreifende Installationen und Gegenwarts-Kunst mit großer sinnlicher Qualität an ungewöhnlichen Orten sind Markenzeichen des OÖ Kulturquartiers. Mit dem  SINNESRAUSCH schließt es an das erfolgreiche Höhenrausch-Format an.  Im Mittelpunkt steht die verdrehte Welt von Alice im Wunderland. Besucherinnen und Besucher der Ausstellung begeben sich auf den Spuren von Alice auf eine wundersame Reise durch die Räumlichkeiten des OÖ Kulturquartiers, das mit seiner großen Vielfalt und architektonischen Verworrenheit eine ideale Kulisse für eine solche Wunderwelt bildet. Es wurde ein völlig neuer Rundweg geschaffen, der vom entkernten Bühnenraum des ehemaligen Kellertheaters über den Hauslift nach oben in die Ursulinen-Dachböden und durch ins OK führt. Man könnte, in Abwandlung eines Alice-Zitates, von einer Reise durch den Fuchsbau sprechen. Die Dachböden aus dem 18. Jahrhundert wurden mit Holzstegen völlig neu erschlossen, bis jetzt abgetrennte Bereiche für die Ausstellung zugänglich gemacht. Der Entwurf stammt von dem bekannten Schweizer Holzbau-Bauingenieur Jürg Conzett, der auch die Holzbrücke vom Glockenturm zum Passagedach verantwortet.

Die Ausstellung hat aber nicht nur eine Tag- sondern auch eine Nachtseite. Der Theaterkeller wurde vor 44 Jahren als Experimentierbühne eingerichtet und wird jetzt mit einem spartenübergreifenden, vernetzten Programm aus Club-Musik, Performance und bildender Kunst bespielt. Bindeglied zwischen Tag und Nacht ist das neue „Extrakino“ im Großen Saal des OK, das für die gesamte Dauer der Ausstellung betrieben wird und auch am Abend zugänglich ist. Der gebürtige Linzer Kurt Hentschläger hat hier eigens für das OK und den bekannten Berliner Club Berghain eine audiovisuelle Installation der Extraklasse geschaffen.

Mit frischem Wind und experimentellen künstlerischen Ansätzen sorgt der SINNESRAUSCH für kreative Verwirrung – innovativ und gleichzeitig unterhaltsam!“, zeigt sich Landeshauptmann  Thomas Stelzer vom Ausstellungskonzept überzeugt.

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