Vorbereitungen für neue Technische Universität für Digitalisierung & Digitale Transformation für Oberösterreich laufen auf Hochtouren

Heute weiteres Arbeitsgespräch der Vorbereitungsgruppe zur Erstellung einer Grundlage für das wissenschaftliche Konzept der neuen TU

 

Bereits im Frühjahr dieses Jahres sollen die besten Expertinnen und Experten der Digitalisierung  mit der Erstellung eines wissenschaftlichen Konzeptes für die neue Technische Universität für Oberösterreich beginnen. Die Grundlagen dafür erarbeitet eine Vorbereitungsgruppe, in der unter anderem Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner vertreten sind. Diese Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren, heute fand neuerlich ein intensives Arbeitsgespräch zur neuen Digi-Tech-Uni statt.

 

„Das breite Spektrum der Digitalisierung bzw. der Digitalen Transformation erfordert eine besondere Studienkonstruktion, durch die auch die erforderliche Tiefe in den einzelnen Bereichen vermittelt werden kann. Für die Auswahl des Standorts soll es objektiven Kriterienkatalog geben, um den größtmöglichen Mehrwert für die zukünftigen Studierenden und für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich zu erreichen“, stellte Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann im Anschluss daran fest:

„Die Verbindung der Stärken in der industriellen Produktion mit den Möglichkeiten der Digitalisierung hat das Potenzial, ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal für die neue TU für Digitalisierung zu werden. Damit schaffen wir eine wesentliche Voraussetzung, um möglichst viele junge Menschen für die Digitale Transformation und ihre Entfaltungsmöglichkeiten zu begeistern“, erklärte Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer:

„Die neue Technische Uni soll zusätzlich zu den klassischen Informatikerinnen, Informatiker, Mathematikerinnen, Mathematiker, Ingenieurswissenschafterinnen und Ingenieurswissenschafter Absolventinnen und Absolventen hervorbringen, die das Wissen um die Digitalisierung direkt in die Prozesse in den Unternehmen bringen können. Die in der Produktion bereits generierten Daten sollen damit als Rohstoff dienen, um damit neue Wertschöpfung zu erzielen. Dazu muss die enge Verzahnung mit der heimischen Wirtschaft von Anfang an abgebildet sein und die neue TU muss auch als Netzwerk für und mit der Wirtschaft fungieren“, betonte Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner.

Alle Vorgaben der Vorbereitungsgruppe werden gemeinsam mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Konzeptgruppe einem Gründungskonvent übergeben, der im Herbst 2021 seine Arbeit aufnehmen soll. In weiterer Folge sollen dann die Umsetzungsschritte so gesetzt werden, dass die neue TU wie geplant im Studienjahr 2023/24 ihren Betrieb aufnehmen kann.