Virtuelle Internationale Befreiungsfeier 2020 –

LH Stelzer: „Erinnern, Verantwortung zeigen, darüber reden und nie vergessen, das ist unsere Pflicht“

Auch wenn die diesjährige Befreiungsfeier aufgrund der Corona-Krise nicht in ihrer gewohnten Form stattfinden kann und in die virtuelle Welt verlegt werden muss, so setzt sie mit ihrer inhaltlichen Ausgestaltung dennoch ein starkes Zeichen des Erinnerns“, betont Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer. „Denn es geht um das Erinnern an das Furchtbare, das geschehen ist, und das Wissen, was geschehen kann, wenn die Wachsamkeit nachlässt. Wir in Oberösterreich stellen uns diesem Auftrag“, so Stelzer weiter.

Zahlreiche KZ-Überlebende werden im Rahmen der virtuellen Befreiungsfeier 2020 zu Wort kommen. „Tief in unserem Bewusstsein verankert, sollen die Wörter der Überlebenden nie verhallen“, sagt der Landeshauptmann.

Nur wenn wir unsere Vergangenheit kennen, uns kritisch damit auseinandersetzen und auch die Verantwortung übernehmen, können wir erfolgreich unsere Zukunft gestalten“, zeigt sich Stelzer überzeugt.

Rassistische, antisemitische und menschenverachtende Entwicklungen haben keinen Platz in einer freien Gesellschaft. Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – die das Fundament für Wohlstand und Frieden bilden – sind keine Selbstverständlichkeit. Das dunkelste Kapitel unseres Landes führt uns das vor Augen. Es ist unsere Pflicht, das nie zu vergessen“, mahnt der Landeshauptmann.

Mit dem thematischen Schwerpunkt „Menschlichkeit ohne Grenzen“ ist dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) in enger Zusammenarbeit mit dem Comité International de Mauthausen (CIM) – trotz der herausfordernden Umstände – wiederum eine würdevolle Gedenkveranstaltung gelungen. Dafür möchte ich mich bedanken“, sagt LH Stelzer abschließend.